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14. Januar "Pro Energiewende Bayern" Kundgebung in Wildbad Kreuth

 

Trotz Bedenken und Widersprüchen aus allen Regionen und von renommierten Fachleuten, aus dem Landtag und aus der CSU selbst, vom Bund Naturschutz (BN) und dem Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW), von Gewerkschaften und Energiegenossenschaften sowie von vielen Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen, Landräten und Landrätinnen hat sich Ministerpräsident Horst Seehofer bislang nicht davon abbringen lassen, den Ausbau der Windenergie in Bayern drastisch einzuschränken bzw. sogar ganz zu stoppen.

Kein Pfusch am EEG!

Nach vergeblichen Anläufen im Bundesrat will Bayern nun über den neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD erreichen, dass die regionale Energiequelle Wind im Süden Deutschlands zum Erliegen kommt. Dies könnte zum einen mittels einer drastischen Absenkung der Vergütung und eines Referenzertrags von 75 % erfolgen, was die Nutzung der Windkraft und deren regionale Wertschöpfung ganz auf die nördlichen Bundesländer beschränken würde. Zum anderen wird von der Staatsregierung eine völlig überdimensionierte Abstandsregelung zwischen Windstandort und nächster Wohnbebauung in Abhängigkeit der Anlagenhöhe angestrebt. Von "10 H" ist dabei die Rede, was in der Realität rund 2.000 m Abstand bedeutet und im dicht besiedelten Bayern nur dann zu erreichen ist, wenn überhaupt keine neuen Windkraftanlagen mehr aufgestellt werden. In Wirklichkeit wären schon ab 1.200 m Abstand zusätzliche Standorte nur mehr äußerst schwer auszumachen. Obwohl der Freistaat beim Ausbau der Windenergie von den selbst gesteckten Zielen noch immer meilenweit entfernt ist, sieht sich Ministerpräsident Horst Seehofer heute von Windrädern geradezu "umzingelt" und "bedrängt". Er wolle die Energiewende deshalb an dieser Stelle ad hoc beenden. Bis zu 1.500 neue Anlagen wären nötig, um 10 Prozent des bayerischen Stroms aus Wind zu gewinnen. Jetzt wird man mit rund 600 Anlagen bei einem Bruchteil davon stecken bleiben – und damit weiterhin zu den Schlusslichtern in Deutschland gehören. 

Wir möchten anlässlich der Klausurtagungen der CSU-Abgeordneten in Wildbad Kreuth gegen diese rückwärtsgewandte Energiepolitik Bayerns demonstrieren und auf die fatalen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger hinweisen. Deshalb unser Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung PRO ENERGIEWENDE BAYERN! am Dienstag, 14. Januar 2014, von 12.00 bis 14.00 Uhr in (Wildbad) Kreuth, Treffpunkt in Kreuth, 11:45 Uhr

Schon jetzt hat der abrupte Kurswechsel in Bayern allen am Ausbau der Windkraft Beteiligten einen enormen Einbruch und massiven Schaden beschert. Umfangreiche Planungen auf regionaler oder kommunaler Ebene sowie langfristig getätigte private und öffentliche Investitionen werden aufgrund dieser Entscheidung ausgesetzt bzw. gänzlich abgewürgt. Entsprechend verunsichert und enttäuscht sind alle, die in irgendeiner Form mit der Realisierung von Windenergie in Bayern zu tun haben: Bürgerinnen und Bürger, die investiert haben. Banken, die das finanzieren wollen. Mittelständische Unternehmen und deren Beschäftigte, die Windparks planen und bauen. Behörden, die das genehmigen sollen. Planungsverbände und Kommunen, die über Jahre hinweg geeignete Windflächen identifiziert haben. Bürgermeister/innen und Landräte/innen, die auf eine regionale Energiewende und Wertschöpfung gesetzt haben – eben alle, die auf eine verlässliche Politik in Bayern und Berlin vertraut haben. In den kommenden Tagen und Wochen werden die Weichen für unsere zukünftige Energieversorgung neu gestellt. Setzen Sie in (Wildbad) Kreuth ein Zeichen, dass es kein zurück zu Atomstrom und zum Klimakiller Kohle gibt. 

  • Setzen Sie ein Zeichen PRO ENERGIEWENDE BAYERN!
  • Veranstalter der Kundgebung: BUND Naturschutz, Energiewende Oberland,
  • Unterstützer BWE Bayern

Kommen Sie, Kommt bitte zahlreich. Bitte weiterverteilen.

Kostenfreie Mitfahrmöglichkeit aus Regensburg:

Für die Fahrt von Regensburg zur Kundgebung wird von OSTWIND ein Reisebus

gestellt. Alle Freundinnen und Freunde der Energiewende aus Regensburg und

dem Regensburger Umland und Landshut sind herzlich dazu eingeladen sich uns

anzuschließen. Wir fahren die Route über Landshut um dort an Bundesstraße /

Autobahn die Möglichkeit zum Zustieg zu geben.

Anmeldung zur Fahrt per Email

unter Angabe von Vor-und Nachnamen, wenn vorhanden Organisation/Firma,

Emailadresse, Mobilnummer und Zustiegsort!

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Für Rückfragen ist das OSTWIND Büro unter 0941 / 59589 – 46 zu erreichen.

Außerhalb der Bürozeiten Rückfragen an Markus Löffler, Mobil: 0151 / 62835011

  • Abfahrt: Dienstag 14.01, 08:30 Uhr am Dultplatz in Regensburg (Treffpunkt 08:15 Uhr)
  • Zustiegsmöglichkeit Landshut: Shell Tankstelle B15/A92 an der Ausfahrt Essenbach um 09:30 Uhr
  • Rückankunft in Regensburg ca. 17:30 Uhr
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